Liber Sutor

"Difficile est saturam non scribere"

Buchrezensionen und Autorenvorstellungen


Willkommen auf "Liber Sutor". Hier werden in unregelmässigen Abständen historische Bücher und Ratgeber zur Lebenshilfe vorgestellt. Falls Ihnen diese Homepage zusagt, scheuen Sie sich nicht, uns weiterzuempfehlen.

Rechts befindet sich die Cover-Navigationsleiste. Einfach auf das gewünschte Cover klicken!

ENDLICH ERSCHIENEN! Ein Buch, das den Buchmarkt revolutionieren wird. Begeisterte Fans weltweit sind sich einig! Das Beste, was es je in diesem Genre zu lesen gab!

Eine ausführliche Vorstellung von Buch und Autor natürlich nur hier bei uns weltexklusiv!!

Exklusiv bei Liber Sutor!!




Im Eigenverlag erschienen, Hardcover-Ausgabe 28,00 Euro (ISBN 3-442-735-3315-DH)

Die Hannibälin ...von Baldwin Canard

Zum Inhalt:

Europa im Mittelalter oder kurz davor. Eine Frau, Juanita genannt, verkleidet sich als Mann und übernimmt nach dem überraschenden Tod ihres Gatten die Führung seiner Armee. Nach allerlei Widerstand zieht sie mit Giraffen und Zebras über die Alpen, um in Rom ihrer Schwester, die sich dort als Päpstin breit gemacht hat, den Heiligen Stuhl zu entreissen.

Kommentar:

"Die Hannibälin" steht in grosser Tradition zu vielen anderen erfolgreichen historischen Romanen. Gekonnt gelingt es dem Autor, fundiert recherchierte Fakten mit einer spannungsgeladenen Fiktion zu verbinden. Das Buch ist das Ergebnis einer mehrjährigen Sammlung von Daten, bei der der Autor auch nicht vor persönlichen Entbehrungen Halt gemacht hat. In einem sechs Monate andauernden Biwak auf der alten historischen Route der Hannibälin mitten in den Alpen, verbrachte der Autor diese Zeit mit der Suche nach den Nachkommen der damaligen Zebratreiber, die heute noch - wenn auch sehr zurückgezogen - auf rund 3000m Höhe leben. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn Canard kam mit einer Fülle an Beweisen und sogar antiken Fundstücken zurück. Darunter auch ein brüchiges Metallgeschirr, dass den Giraffen beim abendlichen Abkoten umgebunden wurde, damit die langen Schweife nicht unnötig verdreckt wurden. Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass mit der Hannibälin ein Roman der Extraklasse vorliegt, der nicht umsonst Dauergast auf den Bestsellerlisten in ganz Europa ist.

Zum Autor:

Wie bereits kurz nach Erscheinen des Buches verlagsseitig durchgesickert ist, versteckt sich hinter dem Pseudonym Baldwin Canard ein Autor, der auch für zahlreiche Ratgeber zur Lebenshilfe verantwortlich zeichnet. Den tatsächlichen Namen des Autors zu erfahren, gleicht nach wie vor einem Geduldsspiel. Bereits mehrfache Anfragen an den Verlag blieben bisher stets erfolglos. Einige wenige Eckdaten aus der Vita des Autors wurden allerdings an die Presse weitergegeben.

Baldwin Canard (Pseudonym) geboren 1902 in Osnabrück. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, hatte er 1927 einen grossen Gewinn in der Staatlichen Estländischen Klassenlotterie (SEK) mit dem er sich seinen grossen Traum als Archäologe erfüllte. Seine Forschungen auf dem Gebiet der römischen Besatzung der sibirischen Tiefebene haben das Weltbild nach 1950 stark geprägt.

Mitte der 70er Jahre begann er sich dann ein zweites Standbein zu schaffen und spielte als begnadeter Gitarrist u. a. mit Jimi Hendrix auf verschiedenen Festivals und revolutionierte fast nebenbei die Früherkennung gebrochener Herzen.

Als Autor erntete Canard erst spät die Früchte seiner langjährigen Arbeit, ist dafür heute allerdings kaum mehr aus den Bestsellerlisten wegzudenken.

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Im Eigenverlag erschienen, Taschenbuch-Ausgabe 7,90 Euro (ISBN 3-404-735-3315-DH)

Complicate your life ...von Etoile Vallée

Zum Inhalt:

Wer kennt das nicht? Es läuft einfach klasse im Leben - ein netter Chef bewilligt die langersehnte Gehaltserhöhung, die Kinder schreiben meistens einen 2er-Durchschnitt in den Schulaufgaben und mit dem Lebenspartner läuft es einfach bestens. In "Complicate your life" werden Wege aus diesem Teufelskreis heraus aufgezeigt. Einfache Anleitungen erlauben es dem Leser schnell, durchschlagende Misserfolge zu verbuchen und sein Leben endlich aus der Sonnenseite des Lebens herauszubekommen. Stehen Sie nicht länger daneben, wenn Ihre Freundinnen und Freunde aus ihren eigenen tragisch verkorksten Leben erzählen. Endlich werden Sie mitreden können!

Kommentar:

Die Autorin (siehe dazu auch "Zum Autor" weiter unten) schafft es mit einer Leichtigkeit, komplizierte Vorgänge im sozialen Bereich aufzubrechen und Verhaltensweisen, die unweigerlich zum Lebensglück führen, zu unterbrechen. Dem Leser wird deutlich vor Augen geführt, was Alles gutgehen kann im Leben und wie man dieses Positiv-Muster erkennen und stoppen kann. Mit einer simplifizierten Sprache schafft es dieser Ratgeber, auch bisherige Leseignoranten oder Comicleser zu fesseln. Ein Topseller unter den Sachbüchern, und das zu Recht!

Zum Autor:

Der Name der Autorin ist natürlich ein Pseudonym, hinter dem kein Geringerer als Baldwin Canard seine erfolgreiche Sachbuchreihe verfasst und herausgibt. Näheres siehe dazu den Infokasten weiter oben.

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Im Eigenverlag als Taschenbuch erschienen, 9,80 Euro (ISBN 3-548-735-3315-DH)

Desillusionati ...von Charlie Brown

Zum Inhalt:

Folgen Sie uns auf eine atemberaubende Schnitzeljagd durch die Katakomben des mittelalterlichen Venedig auf den Spuren der Büchse der Pandora. Wird es den Desillusionati, der mysteriösen antiken Geheimloge - von der es immer hieß, sie existiere nur in den Legenden der Alten - gelingen, sie zu finden... und zu öffnen? Was verbirgt sich in ihr? Wird es den machthungrigen Desillusionati gelingen, sie nachzuladen und zum Einsatz zu bringen? Wird diese gefährliche Waffe die Welt verändern? Wir wollen dem überraschenden Ende des Buches nicht vorgreifen – können Sie aber beruhigen: sie werden mit ihrem Plan, die Weltherrschaft an sich zu reißen, scheitern und mit wehenden Fahnen untergehen. Aber lesen Sie selbst!

Kommentar:

Knallhart recherchiert, besticht dieser authentische, historisch-futuristische Roman vor allem durch eines: Fakten, Fakten, Fakten. Selbst der historisch eher desinteressierte Leser wird aufs Vortrefflichste unterhalten. Dieses Buch zeigt wieder einmal, daß Geschichte auch unterhaltsam sein kann! Charlie Brown zeigt uns mit diesem Buch wieder einmal, daß er ein Garant für Spannung bis zur letzten Seite ist. Wie auch in „Meteorismus“ und „Sakradi“ führt er den Leser an einen Spannungsbogen heran, der einen das Buch nicht zur Seite legen lässt.

Zum Autor:

Charlie Brown ist die neue Entdeckung am Thriller-Himmel. Und der lange verschollen geglaubte Halbbruder von Dan Brown zeigt in seinem Romandebut, dass das Schreiben anscheinend im Blut der Browns liegt. Zu Recht erhielt der Autor 1975 die "Goldene Feder" des ostfriesischen Autorenverbandes und zahlreiche weitere Auszeichnungen im In- und Ausland. Derzeit schreibt er an einer Fortsetzung der Desillusionati. Lassen wir uns auch von diesem Thriller der Extraklasse wieder überraschen!

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Im Eigenverlag als Plagiat erschienen, 10,00 Euro (ISBN 3-453-735-3315-DH)

Die Tribüne ...von Ines Zimmerer

Zum Inhalt:

So um 9 n. Chr. herum (ganz so genau weiss man das heute ja nun wirklich nicht mehr), wird die römische Tribüne (weibliche Form von Tribun) Gaia China in streng geheimer Mission nach Germanien entsandt, um dort einen Aufstand anzuzetteln. Doch China spricht auf ihrer Reise viel zu sehr dem ungewässerten Wein zu und säuft sich regelrecht bewusstlos. Als sie wieder erwacht, findet sie sich umzingelt von römischen Legionen in den Armen der etruskischen Fürstentochter Arminia zu Bielefeld wieder. Zusammen versuchen die beiden, nun einen Weg durch die Kriegswirren zum gemeinsamen Glück zu finden.

Kommentar:

Leider gelingt es der Autorin nicht immer, die feine Trennlinie zwischen Fantasy und Historischem aufrechtzuerhalten. Obwohl "Die Tribüne" zu den ganz Grossen des Genres zählt und von allen Kritikern durchgehend wohlwollend beurteilt wird, lassen manche Details den Kenner schaudern. Da wird schon mal mit dem Gladius Ende Oktober ein Kürbis ausgehöhlt, um eine Kerze hineinzustellen. Dinge eben, von denen eigentlich jeder ernsthaft interessierte Laie und natürlich Historiker weiss, dass so etwas stets mit dem Pilum erledigt wurde. Solche Schnitzer sind in Zimmerers Roman zwar an der Tagesordnung, werden aber nur in Fachkreisen wirklich zur Kenntnis genommen. Für alle anderen Leser ist dieser Roman ein herrlicher Lesespass, der auch mal die ganz grossen Gefühle zulässt.

Zur Autorin:

Ursprünglich von ihr als Comic geplant, markiert die Buchveröffentlichung von "Die Tribüne" einen Meilenstein in der Karriere, der 1970 auf Melba geborenen Zimmerer. Einen ersten Blick ins Rampenlicht durfte die junge Ines bereits Mitte der 80er Jahre machen, als sie im Musik-Video von Dexy's Midnight Runners zu deren Song "Come on Eileen" mitspielen durfte (die kurzhaarige Blonde in der Jeans-Latzhose). Danach ging es mit ihrer Karriere steil nach oben und sie schrieb für bundesdeutsche Politiker Zitate. Eines ihrer bekannteren Werke dürfte das "Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen!" darstellen, dass damals zwar ausschliesslich in Fachkreisen bejubelt, aber vom Volk mit "Es muss mehr Rock in Deutschland abgehen!" falsch interpretiert wurde. Durch Zimmerers Erfolg wurden natürlich auch viele Trittbrettfahrer angelockt, die mit sogenannten historisch sauber recherchierten Romanen den schnellen Euro machen wollen - ein Beispiel mit einem noch dazu unverfrorenen Titel-Klau, findet sich hier.

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Im Eigenverlag erschienen, für Mitglieder der Büchereulen kostenlos (ISBN X-XL-735-3315-DH)

Die Power-Misere ...von Doc Holiday

Zum Inhalt:

Desideria ist Tiefseetaucherin aus Passion. Sie tummelt sich in Gefilden fernab des Alltäglichen. Sie taucht hinab, lässt die Untiefen von Realität und Verstand weit hinter sich und belächelt die anderen Schwimmer, die nur am Beckenrand sitzen oder sich allerhöchstens mal ins Nichtschwimmerbecken trauen. Doch Desideria möchte Anerkennung, sie sehnt sich nach Bestätigung, wünscht sich neugierige Blicke und bohrende Fragen der Schwimmflügelträger um sie herum. Doch sie erntet nach jedem Tauchgang nur nichtssagende aufmunternde Zurufe. Sie will mehr, doch die breite Masse an der Wasseroberfläche denkt gar nicht daran, sie zu fragen, was da tief unten bei ihr passiert und vergnügt sich nichtsahnend weiter in flachen Gewässern. Doch eines Tages ruft ihr ein junger braungebrannter Rettungsschwimmer mit Waschbrettbauch, Doc genannt, zu, "He Desideria! Was geht ab?", und das Drama nimmt seinen Anfang...

Dem Autor gelingt in beeindruckend spielerischer Weise eine pathologische Bestandsaufnahme gruppendynamischer Funktionalitäten, die den Leser einerseits betroffen einen Schritt zurücktreten lassen, um sich im nächsten Atemzug wieder laut lachend ins Lesevergnügen zurückzustürzen. Da ist zum einen die autobiographische Darstellung des jungen Helden (Doc), der sich nichtsahnend ins Schwimmerbecken begibt und selbst in grösster Gefahr die Beschilderung "Vorsicht! Haifisch!" missachtet, zum anderen viele andere hervorragend ausgearbeitete Charaktere, die der Autor am Beckenrand des Lebens Aufstellung nehmen lässt.

Da ist Batty, die bereits im ersten Kapitel unschuldig fragend, der auf der Lauer liegenden Desideria gerade noch entkommen kann. Ein ebenso neugierig nachhakender Zwilling wird mit einem Schwall Tiefseelauge überschüttet. Desideria kennt in ihrem Weltschmerz kein Halten mehr, beschuldigt alle Protagonisten nur auf der Jagd nach Freischwimmerabzeichen zu sein und taucht immer wieder ab. Etoile Vallée, eine weitere Handlungsträgerin gibt sich vordergründig entrüstet über diese haltlosen Angriffe. Ida Gier, auch genannt "Pfand Raider", will rettend eingreifen und die unschuldige Menge aus dem Wasser treiben, doch da naht schon wieder die Haifischflosse Desiderias am Horizont. Plötzlich schreitet der Bademeister Morgan ein. Breitschultrig wird die Menge an die Baderegeln erinnert, Doc, der Rettungsschwimmer wird zu einem persönlichen Gespräch ins Bademeisterbüro gebeten und muss mürrisch dem Wasser den Rücken kehren. Und dann taucht ein Indianermädchen auf, vergräbt die Hände ins Gesicht und schüttelt traurig den Kopf, "Und ich bin schuld, ich habe den Haifisch ins Goldfischbecken geworfen!". Die Menge hält kurz inne, aber das Tohuwabohu will kein Ende nehmen, als ein Bär durch das Drehkreuz des Freibads schlendert. Doc, mittlerweile wieder den Fängen des Bademeisters entkommen, greift zum einzigen Rettungsgerät, dass in dieser Situation noch Hilfe verspricht: eine Fender Stratocaster. Breitbeinig stellt er sich auf's 5-Meter-Brett, hebt die rechte Hand hoch über den Kopf, ein Plektrum blitzt kurz zwischen seinen Fingern im Sonnenlicht auf...

Kommentar:

Kritiker werden dem noch unerfahrenen Autoren bei seinem Erstlingswerk zuviel Pathos unterstellen, aber letztendlich muss der Leser entscheiden. Das gesamte Werk konnte unter diesem Link eingesehen werden. Nachdem es ein OpenSource-Projekt ist, steht es jedem frei weiter daran mitzuwirken. Wie wir von der Liber Sutor-Redaktion finden, eine tolle Idee!

Nun, das wäre eine tolle Idee gewesen, wenn nicht der Bademeister um eine temporäre Nicht-verlinkung gebeten hätte. Ergo, raus mit dem Link! Wer braucht schon Links? Die Mehrheit ist eh Rechtshänder. :-)

Zum Autor:

Doc Holiday ist eigentlich ein noch fast unbeschriebenes Blatt in der Autorenlandschaft. In einem kürzlich veröffentlichten Interview gab er auf die Frage woher ihm die Einfälle für seine Werke kommen, zu Protokoll: "Also...wir ham' da hinten im Gart'n so'n grünes Gebüsch. Da zupf' ich mir ab und zu die eine oder andere Knospe ab, hack' die bischen klein und dreh' das dann in so'n weisses Papierchen....wenn das dann mal brennt und mir so durch den Kopf weht, klappt das ganz gut mit den Ideen." Wie wir von der Redaktion finden, eine herrlich erfrischende Inspiration. Weiter so!

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Im Blabla-Verlag erschienen, im totalen Softicover (ISBN 0-SEX-735-3315-DH)

Der Nackenbeisser

Ein erotischer Roman von Ida Gier

Wieder einmal hat Ida Gier – die Garantin für atemlose Spannung und erotische Leckerbissen – einen Roman abgeliefert, der im Genre seinesgleichen sucht.

Millionen frustrierter Hausfrauen werden jubeln, die verkniffenen Emanzen wieder einmal Amok laufen. Männer werden diesen Roman ignorieren... wie sie auch die zahllosen vorhergehenden Ida-Gier-Romane bereits mit Nichtbeachtung gestraft haben.

Zum Inhalt:

Schottland 1602, in den Highlands um Loch McNoch’n’Loch residiert Lord Slowies in der alten Festung seiner Vorfahren. Daphne, eine junges hübsches Mädchen wird gegen ihren Willen von ihrem unsympathischen Stiefvater für ein paar Fässer Ale an den alternden Lord verhökert, der schon so betagt und von Altersstarrsinn so gebeugt ist, dass er kaum noch sein Schwert in die Höhe bekommt – geschweige denn seine ihm wichtigsten Dinge, von ihm schelmisch „meine Lanze“ genannt.

Leider jedoch scheint dieser so alt wie Methusalem werden zu wollen und quält das arme Mädchen mit seinen perversen Wünschen. Tagsüber muß unsere Heldin die Festung mit ihren unendlich vielen Räumen instandhalten, nachts muß sie ihrem unermüdlichen Gatten dienen und unaussprechliche Dinge mit ihm tun.

Ein trauriges Los. Daphne beschließt, ihrem tristen Dasein ein Ende zu setzen. Ihr Selbstmordversuch im engleinsumwehrten Festungsbrunnen wird in letzter Sekunde vereitelt von Giovanni, dem heißblütigen neuen Gärtner. Eine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.
Als Daphne ein süßes Geheimnis in sich trägt, muß eine Entscheidung fallen... Wird es dem mittellosen Giovanni glücken, seine große Liebe, die geschundene Lady Daphne den Klauen ihres notgeilen Ehegreisen zu entreißen? Die beiden beginnen, Pläne zu schmieden, wie man den lästigen Ehegatten loswerden kann.

Doch Lord Slowies gibt nicht so schnell auf. Bald kommt er dem geheimen Liebespaar auf die Spur und so läuft alles auf einen dramatischen Showdown in der zerklüfteten Landschaft der schottischen Highlands hinaus... wer wird den undurchdringlichen Nebelwänden als Sieger entsteigen?


Kommentar:

Ein Buch, das kein Feigenblatt vor den Mund nimmt. Zuverlässig bedient es alle gängigen Klischees und geizt nicht mit Platitüden. Detailreich beschreibt die Autorin ihre Kenntnis der gängigen Sexualpraktiken.

Ein Buch, in dem Frauen noch hilflos sind und Männer die Hosen anhaben.... meistens.
Lesen Sie dieses Buch... oder kaufen Sie es jemand, den sie nicht mögen! Sie werden begeistert sein, mit welcher Nonchalance die Autorin pikante Details schildert und wie sie die Emanzipation der Frau mit Füssen tritt.

Ein Buch, das seinesgleichen sucht... ein wahrer Nackenbeisser!

Die Autorin:

Ida Gier, geboren 1938 in ärmlichen Verhältnissen in Castrop-Rauxel, lernte schon frühzeitig ihren Neigungen ein Ventil zu schaffen. Im zarten Alter von 27 schrieb sie ihre erste erotische Kurzgeschichte für die westfälische "Bäckerblume". Weitere Veröffentlichungen folgten in der Apothekerzeitschrift "Medi&Cini".

Die sympathische Ida Gier kann mittlerweile auf eine staatliche Anzahl auch fremdsprachiger Auflagen ihrer Romane blicken. Ihr in allen Ländern, bis auf Island, indizierter Roman "Das venezianische Waschbecken" war ein Millionenseller.

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Im Raubbau-Verlag erschienen, im giftgrünen Schlabber-Cover (ISBN Rhesus-positiv-735-3315-DH)

Radium Knights ...von King Lear

Zum Inhalt:

Tom "AM" Kunze, auch Heinz-Rudolf genannt, hatte eine schwere Kindheit. Seine große Schwester Verona, der einzige Lichtblick in Toms Leben zog so schnell, wie es nur ging aus dem kaputten Elternhaus aus, um erst in der Fernsehwerbung eine Auskunfts-Hotline anzupreisen und später dann als Prostituierte zu arbeiten.

Bei seinem ersten Job in einer CD-Gebrauchtbörse lernt er Trudi kennen, die seine erste große Liebe wird. Trudi hat nur einen Fehler, einen Sprachfehler - sie will immer über alles sprechen und so geht die Beziehung bald darauf wieder in die Brüche. Kurz darauf erfüllt sich Toms Traum und er bekommt eine eigene Radiosendung "Nachtschatten" bei Powerhose Spandau. Als er sich mit seinem Chef überwirft, gerät er auf die schiefe Bahn und er verdient seine Brötchen mit einer gebrauchten Bontempi-Orgel, mit der er versucht auf Hochzeiten und Trauerfeiern als Alleinunterhalter Stimmung zu machen.

Doch ganz im Geiste der Weihnacht taucht Trudi wieder auf und schleppt Bontempi-Tom, wie er mittlerweile genannt wird, nach Bayern. Dort macht er die Bekanntschaft mit der inzwischen in die Jahre gekommenen Spider Murphy Gang, die nochmal an die Erfolge alter Zeiten anknüpfen wollen. Bontempi-Tom, zwischenzeitlich zu Geld gekommen, überredet die alternden Musiker zu einer Umfirmierung und so kommt es zur Geburtsstunde der "Radium Knights".

Es kommt zu einem klassischen Showdown, in dem Tom mit Hilfe der Radium Knights eine triumphale Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte gelingt...

Kommentar
:

Mit Radium Knights hat der junge King Lear ein herausragendes Debut abgeliefert. Ganz in der Tradition von Bukowski oder Miller spricht der Autor eine deutliche Sprache. Freunde deftiger Worte sind mit dieser Lektüre gut bedient. Und obwohl das Buch sehr gesellschaftskritisch die gerade aktuellen Themen unserer Zeit anspricht, so bleibt auch noch genügend Raum für humorige Elemente. Wenn der Protagonist z. B. auf seiner Heimorgel das Lied von der "Furzwurst" anstimmt bleibt kein Auge trocken.

Der Autor:

King Lear, bisher nur bei Berlins Kneipenwirten bekannt ("Ja, kenne ich, der hockt immer da hinten in der verrauchten Ecke mit seinem Gameboy."), hat schon einige bemerkenswerte Veröffentlichungen hinter sich. Zu seinen ruhmreicheren Werken dürfte die Untertitelung der Miss November im Playboy von 1982 zählen. Engagiert zeigt sich Lear auch bei der Autorengruppe der "17 und 4er", bei denen er im Festausschuss für den Einkauf harter Alkoholika zuständig ist.

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Im SindwirnichtalleeinbischenBluna-Verlag erschienen (ISBN FA-SEL735-3315-DH),

entweder für 10,- Euro oder gegen Vorlage einer Überweisung eines amtlich bestellten psychologischen Gutachters

Es ist so einsam in der Küche, seit der Herd aus ist

oder

Was mich fertigmacht ist nicht das Leben, sondern die Tage unter Eulen

...von Lilli Stufen-Barren

Inhalt:

Die halbechte Lady Liberty, Frontfrau der Jazzformation "Crash Teddys" ist unglücklich. Ihr Pferd ist tot. Einsam hängt ihr Sattel im Stall ihres Lebens. Sie fängt an Tagebuch zu führen und muss sich von Horst, ihrem Ex, als Gefühlsidiotin betitulieren lassen. Früher war sie seine Prinzessin, bis eines Tages Horst die Frage stellte: "Wer ist eigentlich Paul?". Und damit fing das Unglück ihres Lebens an. Die Ärzte mussten ihre Medikamentendosis erhöhen, als sie eines Tages während den Aufnahmen zu einem Livealbum der Crash Teddys auf der Bühne steht und das Publikum ankreischt: "Keiner kommt hier lebend raus, Ihr Schweine und Elefanten!".

Kommentar:

Mit ihrem Romandebut erschafft Stufen-Barren eine ihr eigene Welt. Eine Welt abseits von Normalität oder gar Vernunft. Sie erschafft durch ihre Lyrik eine Art von Tristesse Royale, die zu einer inneren Unruhe führt. Die Metrik eines Hier-und-Jetzt-Gefühls führt den Leser weit weg von Begriffen, wie Belletristik oder anderen Genreschubladen. Lilli Stufen-Barren gehört nicht in Schubladen (und eigentlich auch in kein Bücherregal), sondern in die Wartezimmer von Psychotherapeuten und bioresonierenden Familienaufstellern. Ein grandioses Werk für Freunde des unverstandenen Lesegeschmacks, die diesen Roman bestimmt gerne weiterempfehlen möchten - wir von der Liber Sutor-Redaktion werden es mit Sicherheit nicht tun.

Die Autorin:

Lilli Stufen-Barren, geboren 1962 in Ho-Chi-Minh-Stadt während eines amerikanischen Hubschrauberangriffs, schuf schon in ihrer Jugend ein paar bemerkenswert unverständliche Texte für die Insassen-Zeitung der Nervenheilanstalt von Bratislava. Dort sorgte sie in der geschlossenen Abteilung auch mit ihrem ersten romantischen Liebesgedicht-Zyklus "Baise-moi, Fick mich" für Furore. Heute lebt Stufen-Barren in einem Baumhaus in der Innenstadt von Köln und schreibt gerade an einer langerwarteten Fortsetzung von "Robbie, Tobi und das Fliewatüt".

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Im SindwirnichtalleeinbischenBluna-Verlag erschienen (ISBN FA-SEL735-3315-DH),

entweder für 10,- Euro oder bei Ihrem zuständigen Jugendamt, Waldorf-Kindergarten und in jedem Kinderladen erhältlich!

Halt' die Fresse, Scheißbär! (*)

oder

Die Geschichte der O.

von Mami Origami

Inhalt:

In "Halt' die Fresse, Scheißbär!" werden Themen rund um die optimierte Mutterschaft aufgegriffen. Kein Thema ist zu heikel, um nicht von der Autorin sachkundig und ohne falsche Scham präsentiert zu werden.

Im Kapitel "Stillen bis ins hohe Alter" gibt die Autorin praktische Anleitungen, wie frau selbst als Großmutter noch hilfreich der Tochter oder Schwiegertocher beim Stillen mit einer Brust aushelfen kann. Beispielhaft mit vielen Abbildungen erzwingt auch der Abschnitt "Kein Kind braucht ein eigenes Bett" ein Umdenken bei der interessierten Leserin. Diagramme und viele Anekdoten aus dem Nachtleben der Autorin würzen diesen Abschnitt des Buches, das profund beschreibt, wie man kuschelige Stunden zu dritt oder gar zu viert im Schlafzimmer verbringt und gibt durch praktische Anleitungen auch Hilfestellung, wenn man mal eine Nacht lang mit dem Rücken auf einem Playmobil-Männchen schlafen musste.

Ein weiteres Highlight ist das Kapitel "Laufenlernen, nicht mit mir", in dem konsequentes Umhertragen des Kindes, um einen frühzeitigen Abrieb kindlicher Fußsohlen zu verhindern, ausführlich beschrieben wird. Ein Unterkapitel versorgt übrigens Eltern, die dadurch Haltungsschäden erlitten haben auch mit vielen Adressen deutschsprachiger Orthopädiepraxen. Viel Platz wird auch "Scheiße stinkt, geht aber mit Seife weg" eingeräumt. Hier werden vielerlei Auswege aus dem Windel-Teufelskreis aufgezeigt. Die Autorin nennt Alternativen, wie die Aldi-Tüte, die mit ihren Lüftungslöchern unten einen praktischen Ablauf für Baby-Fäkalien bietet. Die weiteren Buchabschnitte, wie "Kontemplatives Babytauchen", "Schnuller selber basteln" und "Füttern bis zur Einschulung", geben einen tiefen Einblick in zeitgemässe Kinderhaltung.

Kommentar:

Ein unentbehrlicher Ratgeber für die moderne Mutter von heute und die Frau von gestern. Was für Generationen von Kindern ohne Folgen blieb, muß endlich aufhören. Mit "Halt' die Fresse, Scheißbär!" werden neueste Erkenntnisse aus der Human-Zoologie kind- und vor allem muttergerecht vermittelt. So macht Aufzucht und Kinderkriegen Spaß!

Über die Autorin:

Mami Origami, 1970 mitten hinein in die Einführung der Mengenlehre an deutschen Grundschulen geboren, wurde als Neugeborenes unter mysteriösen Umständen vor der Tür des Waldorf-Kindergartens in Bottrop gefunden. Nach einer jahrelangen Tortur, in der sie von Kinderladen zu Kinderladen weitergereicht wurde, lernte sie schliesslich Ernst kennen. Ernst Origami, früher Hausmeister bei der Kelly Family, wurde zum treusorgenden Geldgeber für Mamis Kindererziehungsexperimente. Erste Erfahrungen im Ratgebersegment sammelte Origami mit ihren Veröffentlichungen, der heute unter Experten hochgeschätzten Abenteuer von Karies und Baktus. Zur Zeit arbeitet Mami Origami an einem neuen aussichtsreichen Werk mit dem Arbeitstitel "Morgen Kinder wird's was geben", in dem ausführlich erfolgreich erprobte Methoden beschrieben werden, wie man die eigenen Kinder dazu bringt sich in anderer Leute Wohnungen, wie die Hottentotten aufzuführen.

(*) Der Begriff Scheißbär unterliegt tatsächlich einem Copyright, daß dem hochverehrten Tom Liehr, weltberühmter Autor des Machwerks "Radio Nights" gehört. In seiner unendlichen Güte wurde der Liber Sutor Redaktion die Verwendung dieses Inbegriffs deutscher Sprachkultur erlaubt.

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Im Eigenverlag als Plagiat erschienen, 10,00 Euro (ISBN 3-453-735-3315-DH)

Drei Schwestern im Omnibus ...von Ines Zimmerer


Zum Inhalt:

Eventuell 11 n. Chr.: Seit ihrer erfolgreichen Flucht muss sich die römische Tribüne Gaia China erst wieder im Heer neu behaupten. Sie bekommt anfangs neue Aufgaben in der Feldküche des Omnibus, dem Erben des Hubertus, und muss dort mit ihrer Lebensgefährtin Sonja, auch als Red Sonja bekannt, niedere Tätigkeiten ausführen. Doch Omnibus hat größere Aufgaben für seine Tribüne. China soll wieder auf ihren Schwiegervater in spe treffen, den alten Etruskerfürsten, um über die Aufnahme von bilateralen Rüstungskontrollgesprächen zu verhandeln.

Bald muss sich China mit Anschuldigungen aus den eigenen Reihen auseinandersetzen. Sie soll tatsächlich mit dem Feind paktieren. Als die Legionäre sich dann auch noch über das eintönige Essen beschweren (historisch übrigens genauestens belegt, daher der Ausdruck China-Kohl), kommt es zum Aufstand, und nicht nur China, sondern auch Red Sonja müssen um ihre Feldküchenanstellung bangen.

Kommentar:

Wie schon im ersten Teil "Die Tribüne" besticht Zimmerers Roman mit einer verschwendererischen Detailfülle (siehe auch den Hinweis oben auf die erstmalige Erwähnung von China-Kohl im europäischen Raum). Getreu dem Motto "Non multa, sed multum!" setzt die Autorin mit dem vorliegenden Buch ein deutliches Statement. Man kann eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Erstlingswerk erkennen. So zeigt "Drei Schwestern im Omnibus" deutlich mehr Mut für zwischenmenschliche Gefühle. In einigen Szenen siegt aber dennoch Pathos über Leidenschaft, so auch als China inbrünstig ihrer geliebten Sonja auf Knien durch die gesamte Feldküche hinterherrutscht, weil sie deren Namenstag vergessen hat. Auch Freunde epischer Feldschlachten werden nicht enttäuscht werden. Hier sei auf eine großartige Szene hingewiesen, in der China mit hocherhobenen Pugio und ihre Blöße nur mit einem Scutum verdeckend auf einen kleinen germanischen Vorposten zustürmt. Hier zeigt die Autorin aber wie schon im ersten Band aber auch ihre historischen Schwächen, die allerdings in ihrer Deutlichkeit nur Experten auffallen dürften. Im obigen Beispiel müsste China (durch ihre Stellung bei der Feldküche) natürlich durch ein Parma geschützt den Angriff durchführen und nicht durch ein Scutum gedeckt. Aber das sind nur Details am Rande, die dem herausragenden Lesevergnügen keinen Abbruch tun.

Zur Autorin:

Bereits bei unserer Rezension zu "Die Tribüne" haben wir Zimmerers Lebensweg ausführlicher vorgestellt. Durch den großen Erfolg ihres Erstlingwerkes konnten sich die Zimmerers mittlerweile eine kleine Villa in der Toskana gönnen. Dort, unter Zypressen und Olivenbäumen und bei einer guten Flasche toskanischen Weins, entstehen nun die weiteren Werke der eloquenten und sympathischen Autorin. Auf unsere Frage, was das Geheimnis ihres Erfolges sei, antwortete Ines Zimmerer nur ein theatralisches "Ut sementem feceris, ita metes!".


Im Weltfrieden Verlag erschienen, 10,00 Euro (ISBN 3-453-735-3315-DH)

Text leider beim Überarbeiten versehentlich gelöscht. Sicherung wird verzweifelt gesucht und hoffentlch beim nächsten Update wieder dabei sein.


Nur bei BOD, 48,00 Euro (ISBN 3-453-735-3315-DH)

Blutgericht in Adjektiv-City ...von Dr. Prof. Doc


Zum Inhalt:

Das dürftig dahinplätschernde Rinnsal war nichts anderes, als eine ominöse, grauenvolle Anhäufung matschiger, blutroter Gewebefetzen. Der gnadenlose, unbekannte Killer hatte wieder einmal eine seiner grauenerregenden, abstoßenden Taten unansehnlich vollbracht.

Mit weit aufgerissenen, blicklosen Augen starrte die furchtbar entstellte, mehr oder weniger zerstückelte Leiche die sehr ahnungslose, zufällig vorbeikommende Passantin an.

„Grundgütiger, allmächtiger, gnadenvoller Gott!“, rief die junge, leicht bekleidete Frau aus, die sich die frisch manikürten, sauberen Hände vor ihr erschrockenes, panisch wirkendes Gesicht schlug. Der irriterende, schockierende Anblick, der sich ihr so unvermittelt darbot, hatte sie zu einem wimmernden, um die Fassung ringenden Nervenbündel gemacht. So hatte der unbekannte, wahnsinnige Killer mit einem grauenerregenden, bestialischen Mord gleich ein zweites, unschuldiges Opfer gefunden. Diese blutjunge, hübsche Frau würde niemals mehr ein normales, geordnetes Leben führen können.

„Aaaaaah!“ Ihr klagender, erschütternder Schrei hallte laut durch die schmale, verdreckte Gasse. Vielleicht hatte so auch das letzte, gequälte Aufbäumen des armen, mit dem grausamen, gnadenlosen Schnitter ringenden Opfers geklungen, das nun zerhackt und ausgenommen hier in der stinkenden, morastigen Gosse lag.

Die eilig herbeigerufenen, in heller Aufregung versetzten Polizisten, riegelten den düsteren, regennassen Ort des Geschehens rasch ab. Der wahnsinnige, blutrünstige Killer jedoch blieb wie immer verschwunden.

Nach ein paar wenigen Absätzen jedoch, war das Ende des Stil-Killers gekommen. Die Wortpolizei übernahm die schwierige Ermittlungsarbeit; ab diesem Zeitpunkt war der Täter schnell ermittelt.

Kommentar:

Ein Buch, dass das Genre revolutionieren wird. Der unbeschreibliche, eigentlich nicht vorhandene Stil geht völlig neue Wege in der Erschaffung atmosphärischer Bilder. Der Leser wird wortgewaltig dazu gezwungen den morastigen Spuren des Autors zu folgen und mehr und mehr in den sprachlichen Treibsand literarischer Unzulänglichkeit geführt. Die Bedeutungslosigkeit des Werkes macht sprachlos. Zwar nicht den Autor, doch begeisternd schweigende Leser.

Zum Autor:

Dr. Prof Doc, der nach einer Ausbildung in der kosmetischen Fußpflege bei einem Rikschadienst in Bangok arbeitete, veröffentlicht mit "Blutgericht" seinen ersten Roman bei BoD. Er hat sich für diesen Vertriebsweg entschieden, weil er als Künstler die Oberhand über dieses ambitionierte Projekt behalten wollte, da ja bekannt ist, dass die großen Publikumsverlage in solchen Dingen fast alles falsch machen, was man nur falsch machen kann. Lektoren sind nun mal schlechte Therapeuten.

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